Die Atmosphäre einer Stadt besteht häufig aus einer Überlagerung zahlreicher Einzelgeräusche. Das parallele Auftreten von Maschinengeräuschen wie Autos, Straßenlärm, Baustellenlärm und natürlichen Geräuschen wie Gesprächen und Schritte von Passanten kann dazu führen, dass die Geräuschkulisse in der Summe als laut empfunden wird. Denn wenn sich im Hintergrund verschiedene Geräusche überlagern, steigt auch die wahrgenommene Lautstärke, also der Schalldruckpegel. Langzeitstudien haben jedoch nachgewiesen, dass bei Anwohnern mit der Zeit ein Gewöhnungseffekt auftritt, bei dem wiederkehrende Geräusche vom Gehirn ausgeblendet werden. 